Onboarding
Jede neue Organisation durchläuft denselben Onboarding-Flow, um saubere Daten, konsistente Finanzberichte und verlässliche Analysen sicherzustellen.
Dieses Setup ist verpflichtend und in wenigen Minuten abgeschlossen.
TL;DR
Saldenliste hochladen, Finanzberichte strukturieren, Konten zuordnen – in unter 10 Minuten startklar.
1. Daten hochladen

Was Sie tun
- Upload Ihrer Saldenliste in einem unterstützten Format
- Festlegen von Unternehmensname, Geschäftsjahresende, Branche und Währung
Warum das wichtig ist
- Standardisierte Imports vermeiden Format- und Strukturprobleme
- Klare Vorgaben sorgen für korrekte Exporte und saubere Daten
Formate & Inputs
- Weitere Inputformate und Integrationen werden laufend ergänzt
- Der Onboarding-Flow bleibt für alle zukünftigen Uploads identisch
Validierung
- Nicht unterstützte Formate lösen eine eindeutige Fehlermeldung aus
- Der nächste Schritt ist erst möglich, wenn eine gültige Saldenliste erkannt wurde
2. Finanzberichte gestalten

Was Sie tun
- Strukturierung von GuV, Bilanz und Cashflow
- Hinzufügen und Anordnen von Totals, Subtotals, Level-1- und Level-2-Positionen per Drag & Drop
- Nutzung von Templates oder Erweiterung der vordefinierten Struktur
Warum das wichtig ist
- Reporting folgt Ihrer Geschäftslogik – nicht dem Kontenplan
- Eine einheitliche Struktur ist Voraussetzung für saubere Analyse, Planung und Multi-Entity-Reporting
Level-2-Positionen und Kontogruppen können später weiter verfeinert werden.
Ziel dieses Schritts ist eine stabile und konsistente Grundstruktur.
Hierarchie der Finanzdaten
statycs strukturiert Finanzdaten in einer klaren, mehrstufigen Hierarchie. Dies stellt Konsistenz, Transparenz und verlässliche Analysen über alle Reports und Planungsmodelle hinweg sicher.
- Totals
- Subtotals (nur Bilanz & Cashflow)
- Level-1-Positionen
- Level-2-Positionen
- (Optionale) Kontogruppen
- Konten (Saldenliste)
- (Optionale) Kontogruppen
- Level-2-Positionen
- Level-1-Positionen
- Subtotals (nur Bilanz & Cashflow)
Von oben nach unten funktioniert die Hierarchie wie folgt:
Totals
Beispiele: EBITDA, Summe Aktiva
Übergeordnete Aggregationen, die mehrere Subtotals und Positionen zusammenfassen.
Subtotals (nur Bilanz & Cashflow)
Beispiele: Rückstellungen, Umlaufvermögen
Zwischenaggregationen in Bilanz und Cashflow-Rechnung zur Gruppierung zusammengehöriger Positionen.
Level-1-Positionen
Beispiele: Umsatzerlöse, Anlagevermögen
Vordefinierte Reporting-Kategorien, die das Rückgrat Ihrer Finanzberichte bilden.
Level-2-Positionen
Beispiele: Personalaufwand, Sachanlagen (PPE)
Anpassbare Positionen zur Abbildung Ihrer unternehmensspezifischen Struktur.
(Optionale) Kontogruppen
Optionale Gruppierungsebene zwischen Level-2-Positionen und einzelnen Konten.
Dienen einer besseren Strukturierung, Analyse und als Treiber in der Planung.
Konten
Direkt aus der Saldenliste importiert.
Dies sind die unterste Ebene der Datenhierarchie.
Zuordnungsregel
Konten werden immer Level-2-Positionen zugeordnet.
Eine Zuordnung zu Totals, Subtotals oder Level-1-Positionen ist nicht möglich.
Dies stellt eine konsistente Struktur sicher und ermöglicht verlässliche Analysen, Planungen und Konsolidierungen.
Vordefinierte Level-1-Positionen
Level-1-Positionen sind vordefiniert, um eine konsistente finanzielle Logik und verlässliche Auswertungen sicherzustellen.
Diese Positionen können nicht entfernt werden.
GuV
- Umsatzerlöse
- Sonstige Betriebsleistung
- Direkte Kosten
- Betriebliche Aufwendungen
- Sonstige betriebliche Erträge
- Abschreibungen
- Nettozinsen
- Sonstige Erträge / Verluste
- Nicht wiederkehrende Positionen
- Steuern
Bilanz
- Anlagevermögen
- Vorräte
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- Sonstige Vermögenswerte
- Kasse
- Eigenkapital
- Rückstellungen
- Finanzverbindlichkeiten
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Erhaltene Anzahlungen
- Sonstige Verbindlichkeiten
Level-2-Positionen und Kontogruppen sind innerhalb dieser Struktur frei konfigurierbar.
Automatische Logik & fixe Positionen
Bestimmte Positionen enthalten integrierte Logik, um konsistente finanzielle Berechnungen sicherzustellen.
- Level-2-Positionen unter Anlagevermögen erzeugen automatisch Investitions-, Abschreibungs- und Cashflow-Positionen
- Positionen unter EBITDA befüllen automatisch „Sonstige Cashflows"
Fixe (nicht editierbare) Positionen
- EBITDA
- Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
- Bilanzsumme
- Eigenkapital & Verbindlichkeiten gesamt
- Kasse
- Gewinnvortrag / Verlustvortrag
- Nicht kategorisiert (Platzhalter für nicht zugeordnete Konten)
3. Konten zuordnen

Was Sie tun
- Zuordnung der Saldenlistenkonten zu Level-2-Positionen
- Anlegen von Kontogruppen als zusätzliche strukturelle Ebene zwischen Level 2 und Einzelkonten
- Prüfung und Anpassung automatisch zugeordneter Konten
- Kennzeichnung von Net-Debt- und Intercompany-Konten
- Aufteilung von Soll/Haben bei Bedarf (z. B. negative Forderungen als Verbindlichkeiten)
Warum das wichtig ist
- Automatische Zuordnung reduziert den Setup-Aufwand erheblich
- Warnsymbole zeigen neue oder nicht zugeordnete Konten sofort an
- Saubere Struktur ist Voraussetzung für Analyse, Planung und Konsolidierung
Kontogruppen
Kontogruppen bilden eine strukturelle Ebene zwischen Level-2-Positionen und Einzelkonten.
Sie dienen:
- der besseren Gruppierung
- der sauberen Analyse
- als Treiber in der Planung
Kontogruppen werden konsistent in Finanzen, Analyse und Planung verwendet.
Automapping & neue Uploads
- Standardkontenrahmen werden automatisch zugeordnet
- Bei bereits zugeordneten Unternehmen werden neue oder unbekannte Konten aus weiteren Uploads automatisch unter Nicht kategorisiert abgelegt
- So können neue Konten sofort identifiziert und korrekt zugeordnet werden, ohne bestehende Zuordnungen zu verändern
- Der Umfang des Automappings wird laufend erweitert